Ich falle und werde aufgefangen

Scham ist etwas, was uns anerzogen wird und gegen das wir uns nur schwer stellen können.

Ich glaube mein Kopf war am explodieren und mir war abwechselnd heiß und kalt und er saß freundlich lächelnd mir gegenüber. Seine Worte halten in meinem Kopf wieder. Vertrauen. Vertrauen ist gut, aber was er verlangte, ging nach meiner Vorstellung überhaupt nicht.

Nun wir können das Ganze auch beenden, hier und jetzt, dann haben wir uns kennengelernt, uns nett unterhalten und gehen einfach auseinander, ohne das wir aufeinander sauer sind, meinte Chris. Ich war wie gefangen in meinem Gedankenkarussel. Einerseits nein, andererseits ja. Eine Stimme in meinem Kopf sprach zu mir, du hast dich soweit getraut, warum tust du es nicht. Du wolltest die Verantwortung abgegeben und das setzt Vertrauen desjenigen voraus, der diese dann trägt.

Also gut ich tue es, sagte ich leise. Chris nickte nur. Wo fang ich an? Ist es egal, was ich dir zuerst zeige? Das ist dir überlassen Patricia, kam seine Antwort. Nun gut dachte ich mir, zwar ist untenherum peinlicher, aber hier hinten dürfte es weniger auffällig sein. Ich wartete ab, bis der Kellner wieder außer Reichweite war und dann spreizte ich meine Beine unter dem Ledermantel und schlug ihn zu Seite. Ich sah seinen Blick und ein kurzes Nicken was Zufriedenheit signalisierte. Schnell schlug ich den Mantel wieder zurück und schloss meine Beine. Puhh geschafft dachte ich mir.

Aber nun der zweite Teil der Aufgabe. Ich wusste, dass es dafür nur einen Weg gab. Ich schaute mich um, der Kellner weit weg. Auf der Damentoilette war auch keiner, da war ich mir sicher, aber bei den Herren… Was ist Patricia ich hatte dir eine zweiteilige Aufgabe gestellt. Seine Worte rissen mich aus meinen Gedanken. Ich überlegte noch kurz und dann knöpfte ich den ersten Knopf des Mantels auf, dann musste noch der zweite Knopf dran glauben, denn sonst hätte man nichts gesehen. Als auch der offen war, schlug ich den Kragen etwas zur Seite und wieder nickte er zufrieden. Schnell schloss ich den zweiten Knopf wieder und war gerade dabei den obersten Knopf zu schließen, als ein ältere Herr aus der Männertoilette kam und so wie es mir vorkam, wissend lächelte. Mir schoss das Blut in den Kopf.

Wundervoll! Jetzt weiß ich, dass du mir vertraust und keine Angst er hat nichts gesehen. Damit spielte er auf die gerade abgelaufene Begegnung an. Er fand dich einfach nur in deinem Ledermantel schick, wie sicherlich viele Männer hier im Einkaufscenter. Dabei lächelte er geheimnissvoll. Er winkte den Kellner heran und bezahlte. Ich hoffe du hast noch ein wenig Lust mit mir durch das Center zu bummeln Patricia. Dabei stand er auf und bot mir seinen Arm an, welchen ich dankbar annahm, da ich von dem vorherigen Geschehen, doch etwas aufgewühlt war.

Wir gingen langsam durch das Center. Chris sagte eine Weile nichts und dann meinte er, dass noch eine Aufgabe anstehen würde. Ich schaute ihn an. Doch seine Augen ruhten auf mir ganz still und ich spürte seine Ruhe und Gelassenheit. Er spielte mit mir hier komplett und ich begann innerlich zu zerfließen. Darf ich fragen, was du für eine Aufgabe mir zugedacht hast Chris. Natürlich darfst du und ich erkläre dir auch gleich was es sein wird.

Wir gingen ganz normal weiter, bloss das ich leicht bekleidet war und er komplett angezogen. Dabei erzählte er wie beiläufig meine nächste Aufgabe. Du hast sicherlich die Blicke der Männer bemerkt, welche die die ganze Zeit treffen. Ja die hatte ich bemerkt. Das ist aber nicht, weil sie wissen, wie du drunter angezogen bist, sondern weil sie den Reiz empfinden, der von dir in dem Ledermantel ausgeht. So weit hatte ich es verstanden, aber was wollte er von mir. Meine Gedanken kreisten schon wieder, ich war vollkommen in diesem Karussel.

Seine nächsten Worte holten mich wieder in das Hier und Jetzt. Ich werde jetzt einen Mann heraus suchen und ihm anbieten, dass du ihn mündlich mit Kondom selbstverständlich verwöhnst und dich dabei selber verwöhnst. Anschließend wirst du den Inhalt des Präsers auf deinen Ledermantel entleeren und es komplett einreiben. Er zahlt dafür eine entsprechende Summe. Das Ganze passiert in meinem Auto im Parkhaus und ich stehe als Absicherung dabei…+

Scham ist die Grenze, aber wir überschreiten sie auch manchmal, weil wir nicht anders können, getrieben von dem dunklen Tier der Lust.

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